Amberger Legenden
Amberger Legenden sind eine Einladung, sich das alte Amberg nah zu besehen, den Verlauf der winkeligen Gassen zu entdecken, in die Vergangenheit einzutauchen. Dann steht man nicht mehr in der Marstallgasse, sondern dort, wo die Hexe wohnte, die sich als Gevatterin anbot, am Henkerbergl, wo sich immer wieder mal das Rockenfüssl sehen lässt, in der Rosengasse, um vielleicht der kecken Rothaarigen zu begegnen, an der Vils dem schönen Wasserfräulein und - vielleicht - oben auf dem Maria-Hilf-Berg - dem Schatzhauser, den Wilhelm Hauff in seinem „Kalten Herz" in den Schwarzwald versetzt hatte.
Dieser erste Amberger Legenden-Führer beinhaltet Sagen von Franz Xaver von Schönwerth sowie Sagen, Legenden und Spukgeschichten, die Ambergerinnen und Amberger vor 30, 40 Jahren der Herausgeberin erzählten; damals Redakteurin der Mittelbayerischen Zeitung. Auch will dieser Legenden-Führer auf Besonderheiten und Originelles in der alten Stadt aufmerksam machen (ohne auf Vollständigkeit zu pochen) - mit dem Wunsch, das „Amberger Ei" bei einem unterhaltsamen Spaziergang „ganz nah" noch besser kennen zu lernen. So sind die „Amberger Legenden" ein ganz besonderer Stadtführer - von Bürgern für Bürger geschrieben.